Ortung im Team: Regeln, die Kontrolle von Steuerung trennen

Klare Regeln machen GPS im Fuhrpark steuernd statt überwachend. Ein kurzes Regelwerk für österreichische Betriebe, das Sie am Montag vorlesen können.

Aushang in einer Werkstatt, Jacken im Hintergrund
Vier Sätze im Pausenraum schlagen eine unsichtbare Policy.

Welche Regeln braucht Ortung im Team?

Zweck, Zugriff, Privatzeiten und der Umgang mit Auffälligkeiten. Wer das mündlich lässt, diskutiert jede Woche neu. Wer es auf eine Seite schreibt, kann einführen.

Ein Regelblatt hängt nicht im Serverraum. Es hängt im Pausenraum, in der Sprache des Betriebs.

Vier Sätze, die Sie anpassen:

  1. Wir orten Wagen, um Disposition, Nachweise und Fahrtenbuch zu führen.
  2. Zugriff haben namentlich diese Personen.
  3. Pause, Feierabend und ausdrücklich private Fahrten werten wir nicht aus.
  4. Auffälligkeiten klären wir im Gespräch, nicht über den Flurfunk.

Das ist weniger als eine Betriebsvereinbarung und mehr als nichts. Mit Betriebsrat gehört die längere Form dazu, siehe Datenschutz-Ratgeber.

Was Sie nicht aufschreiben sollten

Drohungen, Score-Tabellen als Strafe, „wir sehen alles“. Das zerstört den Zweck. Die Einführung legt die Information vor den Stecker. TrackLog kann Daten nicht höflicher machen. Das können nur die Regeln.

Häufige Fragen

Müssen alle die Karte sehen?
Nein. Disposition und Vertretung reichen oft. Mehr Augen erzeugen mehr Gerede.
Was tun bei einem Ausreißer?
Erst Lage klären, dann Gespräch. Die Karte ist Hinweis, keine Abmahnung.
Wie oft Regeln prüfen?
Nach dem ersten Monat und nach jedem Vorfall. Sonst veralten sie leise.

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